Steffen in Toronto

6644 km von der Heimat entfernt

Chip & Chap und der Dachboden

Dezember4

Heute ist Freitag, der vorletzte Arbeitsfreitag! Nächste Woche um diese Zeit werde ich in der US Hauptstadt sein. Aber dazu schreibe ich ein ander Mal etwas. Heute geht es ein Mal mehr um das Wohnhaus, in dem wir Exildeutsche hausen.

Der Dachboden… Wir wagten diese Woche einen Blick hinein, als sich einmal mehr Bestandteile des Gebäudes in Sägespäne auflösten. Chip und Chap, nur bei uns gemeine dunkelfellige (alles andere wäre rassistisch) Eichhörnchen statt Streifenhörnchen, haben Erweiterungsarbeiten vorgenommen. Genaue Baupläne oder gar Genehmigungen lagen uns nicht vor. So begutachteten wir als bürokratische Vertretung unserer Bauämter diese Maßnahme.

"Lebendfalle" auf dem Dachboden

"Lebendfalle" auf dem Dachboden

Wir waren doch sehr über die Arbeitsschutzvorkehrungen empört! Ein Eichhörnchen, dessen Idendität festzustellen gilt, erlag nach Expertenmeinungen dem Hungertot, da es den mangelhaften, ohne CE-Prüfsiegel versehenen Verschlussmechanismus des unzureichend gedämmten Wohncontainers am Bauort wohl nicht öffnen konnte und kein Notausgang nach DIN 0815 vorhanden war.

Dämmgranulat

Dämmgranulat

Chip und Chap sowie vermutlich weitere illegal beschäftigte Eichhörnchen verarbeiteten ausnahmelos, sämmtliche Dämmmatten, welche sich ursprünglich an den Dachschrägen befanden, zu granulatartigen Wattebällchen auf dem Dachboden und befinden sich seit dem auf der Flucht!

Personen die zur Ergreifung dieser dunkelfelligen Dunkeljobber beitragen, nehmen an der Auslosung der Eichhörnchenschwanzschlüsselanhänger teil. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

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One Comment to

“Chip & Chap und der Dachboden”

  1. On Dezember 8th, 2009 at 4:20 AM "-M-,, Says:

    Hallo ihr ,, Zweifüßigen”
    denke es wird langsam Zeit nach Hause zu kommen,
    bevor das Haus von ,, Vierfüßigen” ganz übernommen wird.
    Gruß “-M-,,

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